Die Kandidatenlisten formieren sich, und zunehmend wächst auch das „Medienbewusstsein“ der FREIEN WÄHLER. Aus dem Wahlbezirk III liegt folgender Bericht vor: http://is.gd/hDTPk
Aus dem Wahlbezirk IV kommt dieser Artikel: http://is.gd/hDU58
Selbstverständlich wird nach der Listenaufstellung am kommenden Freitag auch ein Pressebericht aus dem Wahlbezirk I folgen.
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Dass die jüngste Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung ausgerechnet in Rheinland-Pfalz stattfand, war natürlich kein Zufall und bringt uns zusätzliche Aufmerksamkeit ins Land.
Walter Baum (Koblenz) sprach das Grußwort zur Mitgliederversammlung.
Die Rhein-Zeitung berichtete gestern auf Seite 3 über die Versammlung.
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Auch die „sozialen Netzwerke“ im Internet, längst mindestens ebenso wichtig wie die Printmedien, werden nun in den Werbemix eingebunden. Den Anfang macht die von Stefan Bernhard Mies eingerichtete Gruppe „FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz“ bei http://wer-kennt-wen.de. „wer-kennt-wen„ ist ein kostenloser Treffpunkt von mittlerweile mehr als 8 Millionen Nutzern mit, besonders interessant für uns, dem Schwerpunkt in Rheinland-Pfalz, daraus resultierend, dass dieses Angebot 2006 in der Koblenzer Universität entstanden ist.
Wichtig ist, dass sich in dieser Gruppe möglichst viele von uns anmelden, einmal um Präsenz zu zeigen, aber auch weil eine solche Gruppe für Außenstehende um so interessanter erscheint, je größer sie ist. Auch ein moderiertes Forum gehört mit dazu, das nur für Gruppenmitglieder zugänglich ist.
Eine Anmeldung ist erforderlich, und für die Ängstlichen: Niemand muss dort mehr Informationen über sich preisgeben als er möchte und man kann diese Angaben auch jederzeit wieder ändern oder löschen. Der direkte Zugang zur Gruppe:
http://www.wer-kennt-wen.de/club/uhcbkou7
Ich hoffe, dass diejenigen, die bisher am lautesten nach mehr Medienpräsenz der FREIEN WÄHLER verlangt haben, nun auch unter den ersten sind, die sich dort sehen lassen.
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Da, wo es zielführend ist, bin ich ungefähr der Letzte, der einem herzhaften internen Streit aus dem Weg geht. Hier, in einem quasi halböffentlichen Bereich, bitte ich aber um eine konstruktive Art der Auseinandersetzung: Hart aber fair! Sonst hat bald niemand mehr Lust, die Beiträge zu lesen und diese Mailliste geht uns als zurzeit einziges direktes, landesweites und verbindendes Kommunikationsinstrument zwischen FREIEN WÄHLERN und FWG-Mitgliedern auch noch verloren.
Dass der Programmentwurfskompromiss zu wenig diskutiert werden kann und wird, ist sachlich ebenso richtig wie der zu enge Zeitrahmen für die Wahlvorbereitung insgesamt. Die Alternative wäre jedoch (gewesen), auf die Teilnahme an der Wahl 2011 - und damit auf die Erfahrungen, die wir jetzt machen können - zu verzichten. Es ist also eine Frage der Möglichkeiten und Prioritäten, die selbstverständlich jeder für sich anders gewichten kann und darf. Die mehrheitliche Entscheidung für die Teilnahme gibt aber auch den noch verfügbaren Zeitrahmen vor: Am 27. März ist Landtagswahl, und die wird nicht verschoben, nur weil wir einfach zu spät angefangen haben - vielleicht auch, bedingt durch die Historie des FWG-Landesverbands, erst zu spät anfangen konnten. Dass uns dieser Zeitdruck weder eine bessere Qualität der Außendarstellung noch zusätzliche Wählerstimmen bringt, ist völlig klar, für mich aber Bestandteil des Lernprozesses, den wir jetzt durchlaufen und von dem wir zukünftig - so hoffe ich - profitieren werden, selbst wenn das Wahlergebnis 2011 nicht jede Erwartung erfüllen sollte.
Zuletzt möchte ich noch davon abraten, dass wir versuchen, die besseren Grünen, die besseren Christen oder (vielleicht sogar und) die besseren Sozis zu sein. Was erforderlich ist, sind erkennbare Eigenständigkeit und frische Ideen, und daran werden wir dauerhaft zu arbeiten haben. Eine Programmatik, die nur aus neu zusammengesetzten Fragmenten anderer Parteiprogramme besteht, wird sich wohl als wenig überzeugend erweisen. Wir müssen nicht versuchen, Volkspartei mit Beliebigkeitsanspruch zu werden. Davon gibt´s schon welche, und auch die haben - wer des Lesens mächtig ist, hat es längst mitbekommen - schon erkannt, dass direkte Demokratie und der Bezug zur Kommunalpolitik Wahlkampfthemen sind ...
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Macht nicht auszuüben kann genau so verantwortungslos sein wie sie zu missbrauchen. Daran sollten diejenigen denken, die die offenkundigen Defizite im Projektmanagement der Landesvereinigung zum Anlass nehmen, die Teilnahme am Landtagswahlkampf erneut infrage zu stellen. Ich schreibe hier bewusst „Teilnahme am Landtagswahlkampf“ und nicht „Einzug in den Landtag“, denn den anzunehmen würde in der Tat die Effizienz der bisherigen und noch möglichen Aktivitäten zu hoch einschätzen. Der Einsatzwille ist ganz sicher da, aber wie auch sonst im Leben ist hier das Gegenteil von „gut“ nicht etwa schlecht, sondern „gut gemeint“, was in diesem Fall bedeutet, der Vorstand tut das, was er gerne tut, davon auch viel, aber nicht das, was die maximale Wirkung in der Öffentlichkeit erzielt.
Aber ist die Teilnahme an der Wahl bereits Ausübung von Einfluss auf die Politik? Ja, vorausgesetzt, man nutzt die Medien optimal, denn eine gute Öffentlichkeitsarbeit kann, gerade während einer „Aufmerksamkeitsphase“ wie derzeit, durchaus mehr bewirken als z. B. eine unauffällige Regierungs-Mitarbeit als kleiner Koalitionspartner. Hier können wir organisatorisch (bitte nicht politisch!) beispielsweise von den Grünen einiges lernen, etwa wie man außerparlamentarisch mehr Aufmerksamkeit und Zustimmung erhält als in der Regierungsverantwortung, die dann eher dazu führt, wieder aus dem Parlament herausgewählt zu werden. Diese Realität liegt allerdings erkennbar außerhalb der Wahrnehmung einiger FREIER WÄHLER, die - auch mit der allparteientauglichen Programmgestaltung - wohl eher ihre Koalitionsphantasien pflegen als Wert auf erkannbare Eigenständigkeit zu legen. In dieses Gesamtbild passt dann auch die eine oder andere Anregung, man möge doch Diskussionen wie diese unterbinden und die Mailliste schließen.
Wie also ist unser derzeitiger Status? Ob wir nun das Glas als halb voll oder als halb leer betrachten, ändert nichts am Füllstand des Gefäßes. Weder Optimismus noch Pessimismus bringt uns weiter, sondern nur Realismus, und die Darstellung von Frau Dr. Schultner-Mäder zur fehlenden zentralen Öffentlichkeitsarbeit ist nun einmal - leider - auch durch die Stellungnahme von Herrn Niederprüm sachlich nicht zu widerlegen, und nach meinem bisher vier Jahrzehnte andauernden Lernprozess in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Verkauf und Vertrieb sehe ich persönlich noch weit mehr - sagen wir mal Unvollkommenheiten als bisher beschrieben.
Hat sich damit die Landtagswahl erledigt? Sind wir gescheitert, wenn wir die 5 % nicht erreichen? Natürlich nicht! Wir befinden uns in einer Entwicklungs- und Lernphase, die gerade erst begonnen hat, und das Ergebnis der Landtagswahl wird uns zeigen, auf welchem Stand wir, also die gesamte Mitgliedschaft wie auch der Vorstand, uns aktuell befinden. Gleichzeitig positionieren wir uns aber intern wie extern und auch finanziell bereits für die Landtagswahl 2016, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, weiterhin den bestmöglichen Einsatz zu bringen.
Ist dann „mehr Zuspruch und Vertrauen in Manfred Petry und seine Mannschaft“ die Lösung? Ebenso wenig, denn zum einen zeigen sich im und um den Vorstand trotz einiger Verbesserungen nach wie vor ähnliche Verhaltensweisen wie zu Zeiten der erfolglosen FWG-Landtagswahlkämpfe, zum anderen sind wir Mitglieder der FREIEN WÄHLER alle „die Mannschaft“ und nicht nur die eher landesbekannte als landesbewährte „Riesling-Connection“. Eine Tatsache, die, so macht es zumindest den Eindruck, seitens einiger der aus dem FWG-Landesverband übernommenen Wortführer allzu gerne ignoriert wird, wodurch viel vorhandenes Potenzial nicht, und wenn, dann eher widerstrebend genutzt wird. Was mich persönlich wie auch einige andere Mitglieder auch weiterhin wohl nicht daran hindern wird, notwendige Dinge im Rahmen unserer Möglichkeiten einfach zu tun - aber ich werde mich sogar freuen, wenn mir unser Vorstand am 27. März 2011 um 18 Uhr bewiesen hat, dass meine Besserwisserei völlig deplatziert war...
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Die Umfrage zum Wahlslogan ist ausgewertet. Wie wenig sich FREIE WÄHLER in ein einheitliches Meinungsbild fügen oder fügen lassen, zeigt weniger das Ergebnis, bei dem manche Bewertungen verschiedener Vorschläge bis auf die dritte Stelle hinter dem Komma gleich ausgingen, sondern mehr die Tatsache, dass ohne Ausnahme jeder Vorschlag jede mögliche Bewertung, analog den bekannten Schulnoten von „1“ bis „5“, erhalten hat, lediglich mit unterschiedlicher Gewichtung. Mit besten Grüßen an die Verfechter eines verbindlichen Full-Service-Wahlprogramms für die ganze Landesvereinigung...
Durchschnittsbewertungen (nach Schulnoten)
gut vor Ort - gut für das Land 2,111
frei denken - frei handeln - frei wählen 2,136
Bürgerpolitik statt Parteipolitik! 2,273
FREI denken - FREI wählen! 2,400
Politik von unten nach oben 2,533
frei - unabhängig - zeitgemäß 2,558
Sachlich. Bürgerlich. Unabhängig. 2,682
Für unsere Gemeinden in den Landtag! 2,717
Nur Vernunft hat Zukunft! 2,733
Sachbezogen. Unabhängig. Bürgernah. 2,822
Zukunft für unser Land 2,841
Gemeinsam für die Zukunft! 2,867
Misch´ dich ein! 2,886
Zukunft für unsere Gemeinden! 2,886
FREIE WÄHLER braucht das Land! 2,889
Gemeinsam für unsere Gemeinden! 2,889
Wir sind die Zukunft! 2,911
Damit unser Land Zukunft hat 2,933
Bürgerpolitik statt Parteienherrschaft! 2,933
Politik zum Anfassen 2,953
Weil es ohne die Kommunen nicht geht. 2,977
... weil es vernünftig ist. 3,044
Die FREIEN WÄHLER - für Sie im Landtag! 3,068
... oder sind Sie zufrieden? 3,111
Die Kommunalpartei im Land 3,114
Politik hautnah 3,186
Sie entscheiden! 3,205
Auch Sie sind das Volk! 3,244
FREIE WÄHLER in den Landtag - dann stimmt´s in den Gemeinden! 3,256
Unabhängig! Wählen! 3,279
Sie haben die Wahl! 3,302
Meine Wahl! 3,326
Kommunale Basis vertreten - FREIE WÄHLER in den Landtag! 3,349
Vernünftig wählen! 3,364
Von Parteien haben wir genug ... 3,432
FREIE WÄHLER für das Land! 3,465
Ihre Wahl! 3,467
Ihre Entscheidung! 3,489
Es ist Ihre Wahl! 3,500
Besser! Zukunft! Wählen! 3,511
Wollen Sie wählen oder entscheiden? 3,511
Unsere Wahl 3,523
Gemeinsam. Besser. Wählen! 3,558
Wählen Sie noch oder entscheiden Sie schon? 3,659
FREIE WÄHLER im Landtag - und die Gemeinden danken´s! 3,705
Politik statt Herrschaft 3,837
Leider haben wir mit dem Gewinnerslogan ein kleines Problem: Die FDP war zur Kommunalwahl 2009 mit dem Motto „Stark vor Ort“ in die Werbung gegangen, so dass wir überlegen müssen, ob wir uns dem Vorwurf des Abkupferns aussetzen wollen.
Selbstverständlich geht eine Kopie der detaillierten Auswertung an die Geschäftsstelle der FREIEN WÄHLER, und wer selbst nachrechnen möchte, kann auf Anfrage genauso selbstverständlich die Dateien ebenfalls bekommen.
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Das Wahlprogramm war Hauptthema der Sitzung des Vorstands und des Landesrates der FREIEN WÄHLER in Bingen.
Erwartungsgemäß war die Diskussion ausführlich, einige Holprigkeiten konnten glattgebügelt, ein paar Plattheiten entfernt werden, und ebenso erwartungsgemäß stand eher die Befürchtung im Vordergrund, man könne Wählerstimmen verlieren, wenn man nicht hier und da und vor allem dort dem sozialdemokratischen Zeitgeist huldigt, als dass man sich Gedanken darum gemacht hätte, dass man mit einem erkennbaren eigenen Profil - oder aber mit erklärtem Freiraum für die Kandidaten - vielleicht mehr Wählerstimmen gewinnen könnte als mit nahezu beliebig interpretierbaren Modulen, wie sie sich ähnlich in den Programmen der GRÜNENCSFDPU finden.
Der Vorteil der Beliebigkeit liegt allenfalls darin, dass den Kandidaten trotz des Programms weitgehend die Möglichkeit erhalten bleibt, ihre persönlichen Positionen zu behalten und zu vertreten, so wie es eigentlich bei FREIEN Kandidaten sein sollte. Die Frage bleibt, ob das nicht mit einer Beschränkung auf Grundsatzpositionen auf ehrlichere Weise möglich wäre.
Aber letztlich wird nicht bei der anstehenden Mitgliederversammlung der FREIEN WÄHLER endgültig über die Qualität des Programms entschieden, sondern am 27. März 2011 in den Wahllokalen...
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Inzwischen hat die Mailliste bereits die Abonnentenzahl von 300 überschritten und hat sich damit, bei einem aktuellen Stand von 315, entgegen der anfänglichen Skepsis derjenigen, die sich zu Beginn abgemeldet haben, zu einem wichtigen Informationsverteiler entwickelt. Hier sei noch einmal auf die Möglichkeit verwiesen, sich über die unten zu findende Adresse ein- oder auszutragen.
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Mit der vorigen Mail hatten wir Sie gebeten, Ihre Vorschläge für ein eingängiges Wahlkampfmotto einzuschicken. Inzwischen liegen 46 Ideen vor. Herzlichen Dank für Ihre Mühe!
Sie haben jetzt die Möglichkeit, auf der Internetseite http://fw-rlp.de/umfrage-slogans/ mit Ihrer Bewertung die besten unter den guten Einfällen einzugrenzen. In der Auflistung können Sie jeden einzelnen Vorschlag mit „Auf keinen Fall“ bis „Sehr gut“ bewerten. Wenn sich möglichst jeder an der Auswertung beteiligt, haben wir einen ausgezeichneten Überblick darüber, was auch beim Wähler „ankommt“ und was nicht, deshalb:
Nehmen Sie sich bitte die paar Minuten Zeit und bewerten Sie die Vorschläge!
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Von Michael Bubach erreichte uns folgende Anregung:
"... Was ich bräuchte um in meinem Wirkkreis zu „punkten“:
Stellungnahmen der FWG zu landespolitischen Themen in diesem Jahr. Ab sofort sollte mindestens eine Pressemeldung pro Woche zum aktuellen Hauptthema der Woche erfolgen!!!
Frdl. Gruß Michael Bubach"
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Und aufgrund eines Tipps von Hans Arndt (FWG Ludwigshafen) noch ein Link zu den Kollegen aus Hessen. Auch dort gibt es eine Mailliste, und wer sich dafür interessiert, was die FREIEN WÄHLER im Nachbarland so tun, kann sich auch dort als Abonnent anmelden: http://www.fw-hessen.de/subone/itemid-999/listid-1
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22.10.2010
Ohne eingängigen „Wahl“-Spruch oder knackiges Motto geht´s nicht im Wahlkampf. Mit welchem Slogan könnten Sie sich identifizieren? Schlagen Sie doch vor, was Ihnen so einfällt - per eMail an redaktion-fw-rlp@freie-waehlergruppe.de .
Wichtig dabei: Der Text sollte nicht nur auf ein Plakat passen, sondern z. B. auch auf einem Button von 44 x 68 mm, wie er an Werbeständen getragen wird, noch lesbar sein!
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KOBLENZ. Man war zusammengekommen, um den Vorstand neu zu wählen, doch im Vordergrund stand dann doch erst einmal die Diskussion um die Teilnahme der neuen Landesvereinigung FREIE WÄHLER an der Landtagswahl 2011. Traditionell eher in den Kommunen beheimatet, taten sich einige FWG-Mitglieder zunächst nicht leicht mit der Vorstellung, die am 8. Mai in Mainz neu gegründete Organisation durch den Wahlkampf zu begleiten.
Der Bezirksverband der FWG wurde 1992, also noch zu Zeiten des 1999 abgeschafften Regierungsbezirks Koblenz, in Rossbach (Wied) als Zusammenschluss örtlicher Wählergemeinschaften gegründet, um ihnen eine Plattform für politische Aussagen zur Arbeit des Bezirkstags zu schaffen und ihnen eine für den Norden des Landes einheitliche Linie in den Kommunalwahlkämpfen zu ermöglichen. Den Bezirkstag gibt es zwar nicht mehr, aber nach wie vor den Wahlbezirk 1 - und die landespolitischen Ambitionen der FREIEN WÄHLER, die zur Landtagswahl 2011 mit vier Bezirkslisten antreten werden.
Günter Dietschmann, der amtierende Vorsitzende des FWG-Bezirksverbands aus Höhr-Grenzhausen erläuterte, dass es die aktuelle Aufgabe des neuen Vorstands sein werde, für die Landesvereinigung FREIE WÄHLER die Aufstellung der Bezirks-Kandidatenliste für die Landtagswahl zu organisieren und weitere Freie Wähler aus den kommunalen Wählergemeinschaften für Direktkandidaturen zu gewinnen. Das bedeute, in den einzelnen Gemeinden den Kontakt zu den Gruppen zu pflegen, aber auch mit vielen Mitgliedern Einzelgespräche zu führen.
Dass Dietschmann die Mitglieder überzeugt hatte, zeigte sich dann bei der Vorstandswahl: Der bisherige Vorsitzende war auch der neue. Im Amt bestätigt wurde auch Frauke Barz aus Hillscheid als Schriftführerin. Neu in den Vorstand kamen Walter Baum aus Koblenz als 2. und Joachim Albert aus Neuwied als 3. Vorsitzender. Ebenfalls neu gewählt wurden Kassenwart Wilfried Münz (Vallendar) und Geschäftsführer Horst Gerheim (Obernhof).
Gleich für die folgende Woche wurde eine Sitzung des neuen Vorstands beschlossen, um die Planung für Landtagskandidatenkür und Wahlwerbung voran zu bringen. Der Landtagswahlkampf müsse für die Region organisiert und koordiniert werden, und man werde gemeinsam dafür kämpfen, dass die FREIEN WÄHLER im kommenden Jahr als neue Kraft in den Landtag einziehen, erklärte der wiedergewählte Dietschmann.
[Bild: (V. l. n. r.) 1. Vorsitzender Günter Dietschmann, Schriftführerin Frauke Barz, 2. Vorsitzender Walter Baum und 3. Vorsitzender Joachim Albert]
Stellvertreter Baum betonte die Verantwortung der FWG, die sich nicht mehr nur auf die Präsenz in den kommunalen Räten beschränken dürfe: „Freie Wähler besetzen 40 % der kommunalen Mandate in Rheinland-Pfalz. Es wird Zeit, dass wir uns nun auch dort engagieren, wo über die Gesetze und damit über die Möglichkeiten und das Schicksal dieser Kommunen entschieden wird. Wenn wir mehr direkten Einfluss der Bürger auf die Politik verlangen und eine verbesserte Finanzausstattung der Gemeinden fordern, müssen wir dahin, wo die Entscheidungen darüber getroffen werden: Nach Mainz in den Landtag!“
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Die Einteilung von Rheinland-Pfalz in vier Wahlbezirke führt offenbar immer wieder mal zu der Frage: Wer gehört eigentlich wohin? Um hier den Überblick zu behalten, empfehle ich folgende Seiten: Liste der Landtagswahlkreise: http://is.gd/fNAJV Grafische Darstellung dazu: http://is.gd/fNANk
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Konstruktive Arbeit sollte die Freien Wählergemeinschaften in den Kommunen auszeichnen, deshalb empfiehlt sich auch der Austausch von Ideen untereinander. Um die Möglichkeit zur Kosteneinsparung in der Verwaltung durch Vermeidung ständig wiederkehrender Lizenzgebühren zu ermitteln, richten wir eine Anfrage an die Verbandsgemeindeverwaltung Asbach, die wir Ihnen zur eigenen Verwendung in Ihrer Kommune als offenes Textdokument zur Verfügung stellen.
Die Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz z. B. rechnet für die ersten fünf Jahre nach Umstellung ihrer Betriebsysteme und Programme mit einer Einsparung von 2 Mio. €. Es geht also in der Summe nicht um Kleinigkeiten ...
Sollten Sie die angefügte, über die Mailliste verteilte Anlage nicht öffnen können, senden wir sie Ihnen auch gerne noch einmal direkt an Ihre eMail-Adresse. Über den weiteren Fortgang nach Beantwortung unserer Anfrage halten wir Sie, ggf. auch mit weiterführenden Detailinformationen zu einer Antragsbegründung, auf dem Laufenden.
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01.10.2010 - Beitrag zur Landtagswahl-Vorbereitung von Rainer Högner, Landesrat der Landesvereinigung FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz
Die Zeit wird eng, es sind nicht einmal mehr sechs Monate bis zur Landtagswahl und Termin folgt auf Termin. Um mit allen FWG- und Landesvereinigungs-Terminen und -Aufgaben im Zeitplan zu bleiben, ist die Information auf diesem Weg in den vergangenen Wochen arg vernachlässigt worden ...
Nach der ersten Mitgliederversammlung in Bitburg folgte am 11. September die zweite in Rülzheim und am 26. ein Treffen der Programmkommission in der Pfalz-Akademie in Lambrecht. Zwischenzeitlich haben sich einige Mitglieder zu einem „Arbeitskreis Wahlwerbung“ zusammengefunden, und am Rande des Treffens in Lambrecht hat Franz Pietruska schon einen interessanten Plakatentwurf vorgestellt. Auch weitere Werbemittel befinden sich bereits in der konkreten Entwurfsphase.
Ende Oktober bis Anfang November werden die Bezirkslisten aufgestellt und für Mitte November ist die Mitgliederversammlung zum Beschluss des Wahlprogramms geplant.
Aktueller FWG-Termin ist die Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl der FWG Regierungsbezirk Koblenz e. V. am Freitag, den 08.10.2010 um 19.00 Uhr in 56075 Koblenz, Königsbacher Brauerei Ausschank, An der Königsbacher 8.
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Wurde Köhler zurückgetreten?
Ein Staatsoberhaupt, das sich selbst als "unbequem" angepriesen hat, hat sicher nicht das Recht, sich majestätsbeleidigt zurückziehen, wenn es selbst einmal eine unbequeme Zeit durchzustehen hat. Der Eindruck, den Köhler bei seiner Rücktrittserklärung gemacht hat, war alles andere als souverän und dem Amt angemessen, für das er fehlenden Respekt beklagte. Die obrigkeitsstaatlichen Zeiten, in denen eine Amtsinhaberschaft genügte, um selbstverständlich mit Respekt bedacht zu werden, sind glücklicherweise vorbei - heute muss man sich auch mit Titel versehen Respekt mit Leistung verdienen, und das jeden Tag aufs Neue.
Aber ergibt das, was wir gesehen und gehört haben, überhaupt das vollständige Bild? Ist das, was Köhler da medial abgeliefert hat, wirklich durch die öffentliche Kritik der vorangegangenen Tage erklärbar? Ist Köhler tatsächlich jemand, der sich mal eben so nach einer wenige Stunden währenden Überlegung von jetzt auf sofort aus dem höchsten Staatsamt zurückzieht?
Ging diesem Schritt vielleicht ein Eklat hinter verschlossenen Türen voraus, den Köhler als Staatsmann nicht vor den Medien ausgebreitet hat, um den angeschlagenen Staat nicht noch zusätzlich zu belasten? Waren es vielleicht gerade diejenigen, die ihn ins Amt gebracht haben, die ihm und dem Amt den nötigen Respekt versagt haben? Einiges in der vergangenen Zeit deutet darauf hin, auch, dass sich Köhler immer weniger "unbequem" zeigte oder zeigen durfte.
Wenn wir von dieser Überlegung ausgehen, stellt sich die Frage, was für eine Sorte Präsident wir als nächstes präsentiert bekommen. Die schwarz-gelbe Mehrheit trifft ja bei der nun anstehenden Neuwahl diese Entscheidung alleine, die beim vorigen Mal erforderliche Mitwirkung der Freien Wähler ist nicht erforderlich. Man wird sich also, so ist es zu befürchten, dieses Mal jemanden aussuchen, der schwach und bequem genug ist, der selbst entscheidungsschwachen Bundesregierung zusätzliche Denkarbeit und Rechtfertigung zu ersparen.
Die Parteienherrschaft arbeitet auch nach der erschreckenden Wahlnichtbeteiligung in NRW unbeirrbar weiter an den Voraussetzungen zur Abwahl der Demokratie ... Wollen wir sie dabei wirklich weiterhin durch Untätigkeit unterstützen?
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Unter den Bedingungen von 2005/2006 waren wir selbst noch schärfste Gegner einer Landtagswahl ... Aber macht es Sinn, Jahre lang diese Mängel zu beklagen und dann, wenn sich neue Möglichkeiten auftun und sich erkennbar etwas zum Positiven ändert, nicht auch die eigene Position noch einmal zu überdenken?
"Wir haben nicht die Organisation, wir haben nicht die Strukturen, wir haben nicht die Einheit, wir haben nicht ein FW-internes funktionierendes Netzwerk über das gesamte Rheinland-Pfalz, wir haben nicht die notwendigen, integrierenden, überregional bekannten Führungspersönlichkeiten und auch das Unzufriedenheitspotenzial mit den politischen Parteien ist in Rheinland-Pfalz beileibe nicht so groß, ..."
Die Veränderungen in der landesweiten Organisation dürfen sich natürlich nicht nur auf eine Aufgabenteilung zwischen "FWG-Landesverband" und "Freien Wählern Rheinland-Pfalz" beschränken, sondern diese Aufgaben müssen auch konsequent wahrgenommen werden - und zwar nicht nur jeweils ein Jahr vor den Landtagswahlen, sondern permanent! Was vermutlich auch vielen, die sich für eine Teilnahme an der Wahl 2011 einsetzen, nicht klar ist: Wir befinden uns bereits jetzt in zwei Landtagswahlkämpfen - dem für die Wahl im kommenden Jahr und dem für 2016. Und ganz gleich, welches Ergebnis wir 2011 erreichen, der Wahlkampf für 2016 geht, aus der am 27. März 2011 erreichten Position heraus, am 28. März 2011 weiter ...
Politischer Einheitsbrei oder Vielfalt und Wettbewerb der Ideen - was wollen wir lieber vermitteln? Der Verkäufer entscheidet, was der Kunde kauft ... Aus den Medienberichten über die Parteien sind wir es gewöhnt, dass auch ganz normale, notwendige und konstruktive Diskussionen als "Richtungsstreit" dargestellt werden. Das liegt nicht nur an quotensüchtigen Medien, sondern auch daran, dass diese Diskussionen hinter verschlossenen Türen Spekulationen anheizen, an Interviews mit schlecht vorbereiteten Sprechern und einer insgesamt oft völlig unqualifizierten Öffentlichkeitsarbeit der Parteien. Was außer eigener Unentschlossenheit sollte uns daran hindern, all das besser zu machen? Schlechter als bei der SPCDFPU geht´s sowieso nur mit größter Anstrengung ...
Fehlende/s landesweite/s Netzwerk/e sind in der Tat ein Kardinalproblem der Freien Wähler. Allein die als Versuchsballon gestartete Mailingliste zeigt mit bisher 38 veröffentlichten und archivierten Beiträgen den Bedarf - und eine unter vielen Lösungsmöglichkeiten. Die vorgeschlagene landesweite Tagung der Kreistagsfraktionen kann, wenn daraus eine ständige Einrichtung erwächst, ein weiterer wichtiger Baustein werden. Weitere Möglichkeiten müssen (und werden) entwickelt und genutzt werden. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich, dass bei möglichst vielen FWG-Mitgliedern die Wahrnehmungsgrenze nicht deckungsgleich mit der Gemeindegrenze ist. Hier ist sicher noch vielen, gerade wenn sie ihre Erfolge, von denen sie noch heute zehren, irgendwann in den 60-er, 70-er oder 80-er Jahren eines längst vergangenen Jahrhunderts gefeiert haben, zu erklären, dass die aktuellen und zukünftigen Probleme ihrer Kommune in Mainz, Berlin und Brüssel gemacht werden - und auch nur an diesen "Quellen des Übels" gelöst werden können.
Müssen Freie Wähler wirklich mit "Führungspersönlichkeiten" zur Wahl antreten? In den Kommunen sind wir es gewöhnt, dass die dem Wähler bekannten Personen das Programm der FWG sind. Im Land stellt sich die Situation jedoch schon aufgrund der fehlenden personalisierten Wahlmöglichkeit anders dar. Kumulieren und Panaschieren sind in Rheinland-Pfalz (noch) nicht möglich - und von CDU und SPD auch mit Sicherheit nicht gewollt. Das kann jedoch für die anstehende Wahl durchaus ein Vorteil sein, denn während die bekannten Parteien, die ja programmatisch nichts Neues zu bieten haben, in bekannter Manier die bekannten Personen in den Vordergrund stellen werden, haben wir Freien Wähler die Chance, mit einem überschaubaren, aber mutigen Kontrastprogramm zu punkten. Das muss keineswegs ein umfassendes Vollversorgungsprogramm sein. Ich erinnere daran, dass zum Erfolg der Grünen 1983 nur der Programmpunkt "Umwelt" genügt hat und in der Schweiz die Ein-Themen-"Autopartei" 1991 in den Nationalrat einzog.
Wir haben zwar kein CSU-Problem im Land, aber das Erstarken der "Nichtwählerpartei" von 37,9 % 2001 auf 41,8 % 2006 (= eine Zunahme von 10,3 %) spricht für fehlende Alternativen im Parteienspektrum und wird sich weiter verstärken. Überzeugen wir also nur 12 % der Nichtwähler von 2006, könnten die pseudodemokratischen Parteien ihre Wähler eigentlich erst mal behalten ... Überzeugen wir nicht einmal uns selbst, tragen wir unseren Teil der Verantwortung dafür, wenn die Demokratie abgewählt wird.
Dass wir ein Zeitproblem in der Umsetzung zu lösen haben, ist nicht zu bestreiten. Eine gründliche Vorbereitung, wie sie berechtigt von dir gefordert wird, muss aber nicht zwangsläufig auch eine langwierige sein. Man kann auch, wenn man´s kann, schnell UND gründlich arbeiten. Evolution erfolgte schon immer in Sprüngen ... Bei sinnvoller Koordination und vernünftigem Projektmanagement verderben dabei auch viele Köche nicht den Brei. Erstens will ich ein möglichst umfangreiches Menü und keinen Brei, und zweitens brauchen wir soviel Sachkenntnis aus verschiedensten Bereichen wie nur möglich. Deshalb die Bitte um weitere Beteiligung an der konstruktiven Diskussion, aber auch um aktive Mitgliedschaft!
Ich bitte auf diesem Weg den Vorstand der Freien Wähler Rheinland-Pfalz im Vorgriff auf einen entsprechenden Antrag, eine Tagung der Kreistagsfraktionen als Thema für die kommende Mitgliederversammlung einzuplanen und eine Vorplanung für eine kurzfristige Realisierung vorzunehmen.
Wer noch nicht persönliches Mitglied der Landesvereinigung Freier Wähler Rheinland-Pfalz ist: Es gibt noch ein paar Mitgliedsanträge ... (Die Mitgliedschaft erfolgt über den Beitritt zur Bundesvereinigung) Dann kann man den Antrag selbst stellen! Ansonsten bin ich natürlich bereit, das zu übernehmen - oder eine Mitteilung des Vorstands zur Kenntnis zu nehmen, dass man die Anregung freiwillig und begeistert übernimmt.
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Man darf es als unerwarteten Erfolg bezeichnen: Der Besuch des Landesvorsitzenden Manfred Petry in Asbach hat mehr bewirkt als nur ein Kommunikationsdefizit auszugleichen. Schon während der Mitgliederversammlung ging es nicht mehr nur um Formalien und Vergangenheitsbewältigung, sondern um, wie Petry es bezeichnet, "konstruktiven Meinungsaustausch" und gemeinsame Interessen.
Auch wenn naturgemäß nicht an nur einem Abend Rapport in allen Punkten herzustellen war: Wichtig für den VG-Verband, der sich - historisch bedingt - lange Zeit auf Distanz zum Landesverband gehalten hat, waren die Hintergrundinformationen über die Entwicklungen der vergangenen Jahre, aber auch die Perspektiven, die sich durch die neuen, morgen in Mainz zu beschließenden Entwicklungen ergeben werden.
Petry: "Es war eine wirklich angenehme Atmosphäre. Ich hoffe, ich konnte Sie mit meinen Ausführungen über die Arbeit des Landesverbands umfassend informieren. Es würde mich freuen, sie bald als Mitgliedsverband begrüßen zu können. Auch persönliche Einzelmitgliedschaften in der neuen Landesvereinigung wären eine gute Grundlage, die Aufgaben der Zukunft gemeinsam zu gestalten."
Aus Sicht der Asbacher FWG war dies ein beispielhafter "Erstkontakt", der in seinem Ergebnis, dass man sich nicht nur informiert weiß, sondern laut Vorstand wohl in einer der nächsten Mitgliederversammlungen auch das Thema Beitritt zum Landesverband auf die Tagesordnung setzen will, auch Anregung für weitere Wählergemeinschaften sein kann, den Landesvorstand einmal mit an den Tisch zu holen.
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Interesse an Mailingliste
Manfred Petry, der FWG-Landesvorsitzende, hat signalisiert, dass der Landesverband Interesse daran hat, diese Mailingliste mittelfristig als "sinnvolles Kommunikationsinstrument" zu übernehmen. Auch andere Mitglieder sehen hier Positives:
Wilfried Münz, Vorsitzender der FWG der VG Vallendar: "... Die Diskussion der letzten Wochen fand ich spannend, und die Sache, um die es geht auch sehr wichtig, deshalb wäre es schön, wenn Sie mich weiterhin auf dem Laufenden halten können. Viel Erfolg!"
Dr. Mechthild Schultner-Mäder, Pressereferentin der FWG RLP: "Den Meinungsaustausch online der vergangenen Wochen habe ich mit großem Interesse verfolgt. Seit einem halben Jahr Pressereferentin der FWG RLP, nehme ich das Thema "Kommunikation" sehr ernst. ..."
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Eigentlich war ich Ende April mit der naiven Vorstellung an diesen Blog herangegangen, dass es, nachdem sich mindestens ein Drittel der Abonnenten sowieso direkt austrägt, genügen würde, ein Mal in der Woche die wesentlichen Dinge zusammenzufassen und zu verteilen. Nun haben sich wider Erwarten bisher lediglich vier der 197 Teilnehmer abgemeldet, und die Aktualität der Vorgänge sowie die Resonanz zwingt zumindest zurzeit dazu, auch mehrmals pro Woche eine Mitteilung zu verschicken.
Gut so! Auch wenn wir hier ebensoviel oder -wenig Zeit haben und genau so nur ehrenamtlich tätig sind wie der Landesvorstand, ist es doch zu begrüßen, wenn sich - endlich - doch einmal das eine oder andere Lebenszeichen im und aus dem Verband zeigt, auch wenn das Einigen wohl nach vielen Jahren kommunikativer Enthaltsamkeit ein wenig unheimlich zu sein scheint. Es kann allerdings ab und zu passieren, dass es ein paar Stunden dauert, bis ein Beitrag freigeschaltet wird. Auf die Moderation verzichten können wir leider nicht, weil sich bereits gezeigt hat, dass nicht nur bereits unangebrachte Werbung an die Liste verschickt wird, sondern dass es auch Teilnehmer gibt, die glauben, über den Weg der Listenverteilung einer einzelnen Person eine ansonsten inhaltslose Meinungsbestätigung zukommen lassen zu müssen - selbstverständlich ohne den gesamten vorangehenden Schriftwechsel aus der Mail zu löschen.
Erfreulich ist, dass es nach viel notwendiger Kritik heute auch einmal Positives zu berichten gibt:
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Nachdem bisher, drei Tage vor der Landesmitgliederversammlung, seitens des Landesvorstands außer der Bitte des stellvertretenden Vorsitzenden Reinhold Niederprüm, nicht seine private Mailadresse zu benutzen, und der wenig konstruktiven Äußerung von Beisitzer Franz Sattel, man wolle den "Quatsch" nicht, noch keinerlei Stellungnahme zu den bisher hier dargestellten dringenden Themen zu verzeichnen war, hat gestern der Vorsitzende Manfred Petry die Einladung zur Mitgliederversammlung der FWG Asbach angenommen. Auch sein Stellvertreter Joachim Albert hat seine Teilnahme zugesagt.
Diese Versammlung, zu der wir Herrn Petry insbesondere in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied des GStB eingeladen hatten, wird sich u. a. auch mit der Thematik der VG-Fusionen befassen. Die vollständige Tagesordnung finden Sie unter http://fwg-asbach.de . Da wir die Teilnahme an unseren Versammlungen stets auch Nichtmitgliedern ermöglichen, sind auch Sie uns als Gäste und Diskussionsteilnehmer herzlich willkommen!
Selbstverständlich können auch Sie Veranstaltungstermine mit überörtlich interessanten Themen hier bekannt machen!
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Richtigstellungen
Zwei Anmerkungen, die Sie von Teilnehmern erhalten haben, bedürfen der Richtigstellung:
Franz Sattel von der FWG Schifferstadt (hat sich als Listenteilnehmer abgemeldet) unterstellt am 2. Mai, die FWG der VG Asbach "hat noch nie im Landesverband mitarbeiten wollen". Das ist nicht richtig. Richtig ist vielmehr, dass die FWG Asbach in den Jahren 2004 und 2005 mehrere Versuche gemacht hat, mit dem Landesverband wieder (!) in Kontakt zu kommen. Diese Schreiben sind bis heute nicht beantwortet worden, so dass weitere Versuche bisher nicht sinnvoll waren.
Ullrich Papschik, der Vorsitzende der FWG Bitburg (hat sich ebenfalls als Listenteilnehmer abgemeldet) schrieb am 4. Mai: "Es hätte meines Erachtens auch ausgereicht, wenn diese Debatte in einem Sonder Top bei der Versammlung am 8. Mai in Mainz mit diskutiert wird." Hierzu wäre jedoch erforderlich gewesen, das Thema mit auf die der Einladung beigefügte Tagesordnung zu setzen. Ein nachträgliche Erweiterung der Tagesordnung würde gem. § 32 BGB eine Beschlussfassung ausschließen.
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Zunächst danke ich Frau Breitenfellner dafür, dass sie sich, obwohl sie sicher mit ihren Aufgaben als FW-Bundesgeschäftsführerin mehr als ausgelastet ist, so bereitwillig und schnell mit den Angelegenheiten des künftigen Landesverbandes der "Freien Wähler Rheinland-Pfalz" auseinanderzusetzen bereit ist. Fällt Ihnen dabei etwas auf? Unser Landesvorstand hatte offenbar noch keine Möglichkeit, auf die bisher hier angeführten dringenden Themen einzugehen, was für den Bundesvorstand wohl kein unlösbares Problem darstellt. Wie der Gründer der Leubsdorfer FWG, Manfred Mai in einem Brief an die Redaktion schreibt:
"... im Landesverband ist dasselbe Durcheinander immer noch vorhanden. Es wird immer noch ge"Nagel"t und Kritiker haben keine Chance der Mitarbeit. ... Und das erscheint mir immer noch ein generelles Problem der FWG zu sein. Deshalb haben wir so wenig Chancen bei der Wahl."
Auch ehrt es Frau Breitenfellner natürlich, dass sie sich so vorbehaltlos hinter den FWG-Landesvorstand stellt. Allerdings gehe ich davon aus, dass sie nicht wie ich seit etlichen Jahren die Aktivitäten dieses Landesvorstandes genau beobachtet. In dieser Zeit habe ich dafür immerhin ca. sieben Minuten meiner ehrenamtlichen Zeit benötigt. Mehr gab es nicht zu beobachten, und das, was es gab, führte bisher zu keinem erkennbaren Ergebnis ...
Frau Breitenfellner: "Erstens es wird nichts hinter verschlossenen Türen etc. seitens der Landesvorstandschaft Rheinland-Pfalz ausbaldowert. Vielmehr im Gegenteil. Die Landesvorstandschaft handelt absolut verantwortungsvoll alle notwendigen juristischen Dinge erst einmal abzuklären, was die Gründung der Landesvereinigung FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz betrifft, bevor sie an die Öffentlichkeit damit geht. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Unausgegorenes verbreitet wird. Das wäre fatal für FW Rheinland-Pfalz."
Sicher werden wir irgendwann noch erfahren, wie lange das Abklären der hier notwendigen juristischen Dinge im Zeitalter von Rechnern mit Internetzugang, Telefon und eMail dauert. Zehn Wochen sind da wohl - für manche Menschen - schnell vergangen.
Fatal für die "Freien Wähler Rheinland-Pfalz" ist nicht, wenn über Konzepte im Entwicklungsstadium offen mit denen diskutiert wird, die die Ergebnisse hinterher in ihren Kommunen gegenüber den Wählern vertreten sollen. Offenheit ist genau das, was diesem Landesverband bisher fehlt. Fatal ist es vielmehr, wenn der Vorstand weiterhin glaubt, uns, die Mitglieder der kommunalen Organisationen, nicht einbeziehen zu müssen und sich dann wundert, wenn wir die Resultate, die bisher, um Frau Breitenfellners Begriff zu verwenden, stets unausgegoren waren, nicht mittragen.
Der Landesvorstand sollte sich nicht mit Vergorenem befassen, sondern täglich ein 5-l-Fässchen Red Bull zu sich nehmen. Elf Monate vor der Landtagswahl ist nicht Beamtenmentalität gefragt, sondern Unternehmergeist, nicht Hinterzimmerdiplomatie, sondern vertrauensvolles Miteinander! Dieses Vertrauen allerdings muss sich der Vorstand durch beständig offenen Umgang mit der "Basis" erst einmal erarbeiten und verdienen.
Erinnern Sie sich noch an das Ergebnis der Wahl 2006? Die FWG erreichte nicht einmal die Stimmenzahl der eigenen Mitglieder. Was hat man daraus gelernt? Genau: Nichts.
Frau Breitenfellner: "Da ich denke, dass die Landesdelegiertenversammlung verantwortungsvolle Menschen als Landesvorstandschaft und Beiräte gewählt hat, liegt es in der Natur der Sache, dass sich dieser Personenkreis mit der absolut neuen Sachlage erst einmal beschäftigt. Diese Sachlage wurde erst am 20.02.2010 auf der Mitgliederversammlung in Münster geschaffen, indem durch die einstimmig angenommene Satzungsänderung die Bundeswählergruppe in eine Bundesvereinigung umstrukturiert wurde. Ziel dieser Umstrukturierung war es, dass alle existierenden FW Landesparteien und Landeswählergruppen unter einem Dach zusammengeführt werden und nicht, wie bis dato autark und damit letztendlich politisch nicht schlagkräftig genug agieren können."
Das Ziel ist zu begrüßen und überfällig, aber: Zehn Wochen lang nur mit einer neuen Sachlage beschäftigen, ohne den Mitgliedern zumindest greifbare Zwischenergebnisse vorlegen zu können? Ohne das Thema zumindest bei der anstehenden Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung zu setzen? Reden wir über den Landtagswahlkampf 2011 oder den im Jahr 2016? Was macht der Vorstand wohl, wenn´s mal richtig kompliziert wird?
Bei einer solchen Themenlage hätten wir hier schon ein halbes Dutzend Presseberichte darüber veröffentlicht und wären bei den Wählern ein ständiges und interessantes Diskussionsthema. Aber das hat der Landesverband ja in der gesamten bisherigen Wahlperiode nicht zustande gebracht. Angst vor der Öffentlichkeit oder permanente Schreibblockade? Und dann soll sich das mit einem neuen Verein plötzlich und unerwartet so ändern, dass man mit der Resonanz in den Landtag kommt??
Ich bin sehr gespannt auf den Bericht der Pressereferentin unseres Landesverbandes am 8. Mai - ach, da sehe ich gerade: Ein Bericht über die Tätigkeit unseres Vorstands steht ja auch nicht auf der Tagesordnung ...
Die Mitbewerber bereiten sich seit 2006 auf die Landtagswahl 2011 vor, und unser Landesverband fängt 13 Monate vor der Wahl an, sich mit einer "neuen Sachlage" zu beschäftigen ... Sollen wir darüber lachen oder weinen?
Nicht dass man im verbleibenden Zeitraum nichts mehr ausrichten könnte: Für die Kommunalwahl 2004 hatten wir in Neustadt (Wied) gerade mal neun Monat Zeit, aus einem komatösen Nichts von FWG eine erfolgreiche Wählergemeinschaft zu machen - und sind mit einem Plus von 64 % in der Ortsgemeinde, + 66 % für die Verbandsgemeinde und + 55 % für den Kreistag aus der Wahl hervorgegangen. Aber was bedeutet das für den Landesverband? Genau: Nichts! Wieviel ist bei 1,6 % ein Zuwachs von zwei Dritteln? Das Ergebnis heißt 2,7 % ...
Frau Breitenfellner: "Zweitens möchte ich in diesem Zusammenhang auch auf die ehrenamtliche Tätigkeit verweisen. Sämtliche Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und es liegt da in der Natur der Sache, dass nicht rund um die Uhr die FREIEN WÄHLER persönlich (also vor Ort) mit Informationen versorgt werden können."
Ob Frau Breitenfellner wohl annimmt, dass wir für unsere Arbeit in der kommunalen FWG bezahlt werden? Das ist eine - sicher nicht beabsichtigte - Herabwürdigung all der ehrenamtlich tätigen FWG-Mitglieder in den Gemeinden, in denen in den Vorständen, Räten und Ausschüssen ständig und erfolgreich ein Vielfaches von dem geleistet wird, was der Landesverband Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren vollbracht hat.
Natürlich wird niemand ernsthaft erwarten, dass sich unser Landesvorstand mit seinen gerade mal 24 Mitgliedern regelmäßig in die Provinzen begibt, um den Kontakt mit den profanen Mitgliedern zu pflegen; ein schneller Informationsfluss ist trotzdem möglich, auch wenn Frau Breitenfellner da anderer Ansicht ist. Sie schreibt:
"Mailverkehr eignet sich für die Weitergabe solcher Informationen überhaupt nicht, da dies eventuell Missverständnisse auslösen könnte und der Sache damit abträglich wäre."
Wie schriftliche Mitteilungen, die der Empfänger Sekunden nach dem Versand verfügbar hat und mit Zeit und Ruhe beliebig oft nachlesen kann, zu mehr Missverständnissen führen könnten als mündliche bei Delegiertenversammlungen, erschließt sich mir nicht. Dass der Landesvorstand die Verbindlichkeit schriftlicher Äußerungen vermeiden möchte, wäre schon eher nachvollziehbar, allerdings wohl kaum akzeptabel.
Frau Breitenfellner: "Zudem füttert man dadurch auch den politischen Mitbewerber, was mit Sicherheit nicht erwünscht ist. Für die Weitergabe solch wichtiger Informationen gibt es eben die Landesdelegiertenversammlung, auf der dann auch alles direkt besprochen werden kann. Ich bitte daher deshalb um Ihr Verständnis."
Von mir aus können alle Parteien jede Zeile mitlesen, die ich als politisch Aktiver schreibe - was sie i. d. R. auch tun. Erstens habe ich als FWG-ler nichts zu verbergen, und zweitens, was noch schöner ist: Jede Reaktion der Mitbewerber liefert mir neue PR-Munition - eine Praxis, die sich hier seit Jahren bewährt und bei den Kommunalwahlen auszahlt. Die Wähler honorieren die praktizierte Offenheit, und die Gegner haben´s bis heute noch nicht begriffen ... Ich liebe es, wenn die Parteien intensiv Wahlkampf für uns machen, und dazu müssen wir sie füttern, sonst tun sie´s nicht! Ist Ihnen klar, wieviel man durch den Einsatz von Mitbewerbern an Wahlkampfkosten sparen kann?
Diese Methode war z. B. wesentlich dafür verantwortlich, dass wir hier in Asbach nach vier Jahrzehnten CDU-Alleinherrschaft im Rathaus einen parteiunabhängigen Bürgermeister ins Amt gebracht haben. Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit kann man nicht machen, wenn man Angst vor der Konkurrenz hat - und das sinnvollste, was man mit Gegnern tun kann ist, sie zu benutzen!
Bliebe noch zu klären, wie wenig wichtige Informationen bis zur Wahl weiterzugeben sein werden oder wie viele Delegiertenversammlungen der Vorstand bis dahin noch einzuberufen gedenkt. Wir leben ja in einem kleinen Land mit gerade mal 293 Straßenkilometern zwischen Wildenburg und Neulauterburg, da kann man sich ruhig öfter mal treffen und alles in Ruhe besprechen. Ist doch viel effizienter, einen Raum zu buchen, die Einladung zu schreiben, zum Tagungsort zu fahren, mit nicht vorinformierten Teilnehmern zu diskutieren und nach sieben Stunden wieder zuhause zu sein als mal eben eine eMail zu schreiben ...
Frau Breitenfellner: "Drittens: die Bundesvereinigung bzw. Landesvereinigung FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz freut sich über jedes aktive FREIE WÄHLER Mitglied und auch über jede Unterstützung, weshalb ich mir erlaube ein Beitrittsformular mit anzuhängen."
Das ist nun das zweite Formular dieser Art, das ich erhalte, und ich bitte um Verständnis dafür, dass ich gerne erst einmal das Beitrittsformular der "Freien Wähler Rheinland-Pfalz" sehen möchte - nachdem ich die Struktur kenne, die Satzung gelesen habe und sicher sein kann, dass im Vorstand nicht nur im Sinne des derzeitigen FWG-Landesvorstands "linientreue" Mitglieder sitzen werden, sondern Menschen, die in diesem neuen Verband etwas tun und wissen, was sie tun.
Manfred Mai: "Es müßte wirklich mal ein progressiver Vorstand gewählt werden mit frischen jungen Kräften, die sich aber auch wirklich einsetzten für die Belange der FWG. Das heißt Entfernung des "alten Kaders" und ein Neuanfang mit neuen Ideen. So werden wir bei der nächsten Landtagswahl wieder keinen Erfolg haben."
Am 18. Mai war es wieder soweit: Im Wiedtal wurde der motorisierte Verkehr ausgesperrt, ausschließlich Fahrradfahrer, Inline-Skater und Fußgänger durften sich nach Herzenslust dort bewegen. Nach der Premiere 2007 hielt die FWG zum zweiten Mal im Ortsteil Wiedmühle der Gemeinde Neustadt (Wied) für die Teilnehmer Würstchen, Kuchen sowie kalte und heiße Getränke, und zur Erleichterung vieler Besucher erstmals auch einen Toilettenwagen bereit.
Im Gegensatz zur strahlend-sonnigen Vorjahresveranstaltung fanden dieses Mal eher die wohltemperierten Angebote Zuspruch: Der Himmel war fast den ganzen Tag bedeckt und die Temperatur blieb eher in einem Bereich, der den Wunsch nach frisch gebrühtem Kaffee oder heißer Wurst als nach Erfrischung weckte.
Zum Glück blieben jedoch sowohl der vorausgesagte Regen wie auch die von den Wetterprofis angedrohten heftigen Windböen aus. Die Zahl der Teilnehmer an der Veranstaltung war zwar erkennbar geringer als 2007, die Nachfrage nach leckeren FWG-Grillwürstchen aber blieb auf dem hohen Vorjahresniveau ...
Auch dieses Mal wurde der Service der Freien Wählergemeinschaft durch die Neustädter Unternehmen
Am Verpflegungsstand begrüßen konnte die FWG neben Landrat Rainer Kaul und dem Neustädter FDP-Vorsitzenden Michael Acker auch einen Beamten der Polizei: Ein um politische Korrektheit besorgter Mitbürger hatte sich darüber beschwert, dass die Freien Wähler statt des - selbstverständlich bei der Verwaltung vorschriftsmäßig angemeldeten - Verpflegungsstandes dort „unlautere Wahlwerbung“ betrieben.
Der Beamte und die FWG nahmen´s mit Humor, und bis heute darf spekuliert werden, für welche Wahl im Mai 2008 wohl geworben werden sollte - und welche politische Ecke inzwischen derart nervös auf jede Aktivität der Freien Wählergemeinschaft reagiert. Beamter und FWG-Vorstand verabschiedeten sich nach der fotografischen „Beweissicherung“ jedenfalls mit fröhlichen Gesichtern.
Die Freien Wählergemeinschaften der Verbandsgemeinde Asbach danken allen Gästen für ihren Besuch und freuen sich auf ein Wiedersehen bei „WIEDer ins TAL“ 2009!