„WIEDer ins TAL“ - Autofreier Sonntag im Wiedtal 2007
Verpflegungsstand und Umfrage der Freien Wählergemeinschaften Neustadt und Asbach in Neustadt (Wied) - Wiedmühle

Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr war das Wiedtal zwischen Neuwied-Niederbieber und Seifen auf einer Strecke von ca. 47 km für den automobilen Verkehr gesperrt und stand ausschließlich Fahrradfahrern, Inline-Skatern und Fußgängern zur Verfügung. Die FWG hatte während der Veranstaltung im Ortsteil Wiedmühle der Gemeinde Neustadt (Wied) zu günstigen Preisen Würstchen, Kuchen sowie kalte und heiße Getränke angeboten.

Ermöglicht wurde dieses Angebot außer durch das Engagement von Mitgliedern und Freunden der FWG vor allem durch die Unterstützung der Neustädter Unternehmen
denen die Freien Wähler an dieser Stelle nochmals herzlich danken.

Am Verpflegungsstand hatten die Gäste außerdem die Gelegenheit, an einer Umfrage zu Themen des Landkreises Neuwied teil zu nehmen.
Die Ergebnisse dieser Umfrage:
1. Verwaltung: In der Kreisverwaltung Neuwied sind mehr als 300 Menschen damit beschäftigt, uns,
die Bürger in den Orts- und Verbandsgemeinden, zu verwalten. Die Befragten hielten das für
nicht ausreichend. Eine gute Verwaltung benötigt mehr Mitarbeiter: 22,2 %
genau richtig. Die Verwaltung arbeitet, so wie sie ist, effektiv und wirtschaftlich: 16,7 %
zu teuer. Diese Arbeit müsste von weniger Beschäftigten bewältigt werden: 55,6 %
Keine Meinung zu dieser Frage hatten 5,5 % der Befragten.
2. Straßen: Den Zustand der Kreisstraßen im nördlichen Kreis Neuwied fanden die Befragten
ausgezeichnet. Die für Instandhaltung vorgesehenen Gelder sollten anders eingesetzt werden: 0,0 %
zufriedenstellend. Der Kreis investiert ausreichend und verteilt die Gelder gerecht: 11,1 %
schlecht. Mehr Haushaltsmittel aus anderen Bereichen sollten eingesetzt werden: 88,9 %
3. ÖPNV: Der Öffentliche Personennahverkehr im ländlichen Kreisgebiet sollte nach Meinung der Befragten
weiter ausgebaut werden. Die Kosten hierfür dürften dabei nicht im Vordergrund stehen: 61,1 %
erhalten werden wie er ist. Die Busverbindungen seien ausreichend, die Kosten vertretbar: 22,2 %
reduziert werden. Die Steuerzahler sollten nicht Fahrten von alten u. leeren Bussen bezahlen: 16,7 %
4. Entsorgung: Elektrische Kleingeräte müssen von den Bürgern selbst bei den Annahmestellen im Kreis Neuwied entsorgt werden. Diese Regelung hielten die Befragten für
vorbildlich. Auch andere Abfallsorten sollten von den Bürgern selbst abgeliefert werden: 44,4 %
akzeptabel. Für die eingesparten Entsorgungskosten könne man zur Annahmestelle fahren: 27,8 %
unsinnig. Statt etliche Kilometer zu fahren könne man höhere Entsorgungskosten tragen: 22,2 %
Keine Ansicht zu diesem Thema äußerten 5,6 % der Befragten.
5. Kreistag: Die bisherige Arbeit der FWG-Kreistagsfraktion beurteilten die Befragten als
sehr gut: 11,1 %
zufriedenstellend: 44,4 %
unzureichend: 16,7 %
Keine oder keine verwertbare Antwort erhielt die FWG von 27,8 % der Befragten.
Der Schwerpunkt der weiteren Wünsche der befragten Bürger an die Kommunalpolitik im Kreis Neuwied lag bei mehr Förderung der Jugend und der Familien.
Die Freien Wählergemeinschaften der Verbandsgemeinde Asbach danken allen Teilnehmern an dieser Befragung. Die Umfrage ist eine Momentaufnahme und wurde unter den Teilnehmern einer einzelnen Veranstaltung, somit unter einer begrenzten Personengruppe mit u. U. ähnlicher Interessenlage durchgeführt. Sie ist daher nicht repräsentativ. Befragt wurden 180 Personen.

Hier war der Standort des FWG-Verpflegungstandes am Rande der Fahrstrecke - mit leckeren Grill- und Siedewürstchen, Erfrischungsgetränken, Kaffee und Kuchen:

Die Freien Wählergemeinschaften der Verbandsgemeinde Asbach danken allen Gästen für ihr Kommen und freuen sich auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!

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