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Der Notarzt muss suchen FWG Neustadt sieht Gefahr in der unüblichen Reihenfolge der Hausnummern "Im Marienfeld"
"Dass wir jedes Mal, wenn bei einem Paketdienst der Fahrer wechselt, den Lieferungen hinterher telefonieren müssen, ist noch das kleinere Problem." wusste ein Anwohner aus dem Wohngebiet "Im Marienfeld" im Ortsteil Strauscheid zu berichten. "Im Marienfeld" ist eine verkehrsberuhigte Zone mit drei Stichstraßen, und die Hausnummern folgen nicht dem üblichen Schema "Gerade Nummern auf der einen Seite, ungerade auf der anderen", sondern ziehen sich in numerischer Reihenfolge quasi "in Schlangenlinien" durch das Wohngebiet. So haben nicht nur Lieferanten und Besucher Schwierigkeiten, das richtige Haus zu finden, sondern im Ernstfall auch einmal der Notarzt oder Rettungswagen. "Im Marienfeld wohnen auch ältere Menschen und Kinder. Wie schnell ist da einmal ein häuslicher Unfall passiert, und wenn - womöglich noch im Dunkeln - der Arzt erst lange suchen oder einen Anwohner aus dem Bett klingeln muss, um nach dem richtigen Haus zu fragen, kommt vielleicht einmal die Hilfe zu spät." befürchtete FWG-Vorstandsmitglied Mathias Kick. Abhilfe sei recht einfach zu schaffen, meinte die FWG und schlug die Lösung vor, an jeder der drei Stichstraßen ein Schild mit den dort zu findenden Hausnummern anzubringen. "Kostengünstig und einfach", meinte Willi Winter (zu diesem Zeitpunkt noch Kassenwart der FWG), "können solche Schilder an den Laternenmasten montiert werden, die an jeder der drei Abzweigungen stehen." Jedes dieser Schilder, beidseitig reflektierend und beschriftet, koste einschließlich Halterung nicht mehr als 60 Euro, und die Montage könne von Mitarbeitern der Gemeinde vorgenommen werden. So sei die gesamte Maßnahme für einen Betrag von höchstens 180 Euro zu realisieren. (siehe Fotomontage) "Eine geringe Investition für einen deutlichen Zugewinn an Sicherheit - und in anderen Gemeinden eine Selbstverständlichkeit, für die nicht erst ein Antrag gestellt werden muss." meinte der FWG-Vorstand und stellte am 4. September 2003 den bei unserer Verwaltung eben doch erforderlichen Antrag an den Gemeinderat. Zwar wurde diesem Antrag nur trotz Knurrens des Noch-Bürgermeisters stattgegeben, aber inzwischen wurden die Hinweisschilder, wenn auch kleiner und daher weniger gut sichtbar als im Vorschlag der FWG vorgesehen, montiert.
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